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Charly Antolini (dr) *24.05.1937, Zürich, CH
Charly Antolini ist ein Schweizer Jazz-Drummer. Er gilt als einer der handwerklich-technisch besten Drummer Europas und ist auch international anerkannt. Seine Ausbildung begann Antolini an der Basler Trommel. Sein Vorbild ist Louie Bellson.
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Bekannt wurde er in den 1950er Jahren durch sein Spiel in der Dixieland-Band "The Tremble Kids". In den 1960er Jahren bildete er zusammen mit dem Bassisten Peter Witte und dem Pianisten Horst Jankowski das rhythmische Rückgrat des Orchesters Erwin Lehn. Er spielte außerdem in den Big Bands von Kurt Edelhagen und Max Greger und in der NDR Big Band.
Während dieser Zeit entstanden zahlreiche Aufnahmen mit führenden Jazzmusikern aus Swing und Bebop, wie z.B. Roy Eldrige, Earl “Father “ Hines, Buddy de Franco, Jimmy Giuffre, Dusko Goykovich, Art van Damme, Art Farmer, Baden Powel, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Stuff Smith, Oliver Nelson und vielen anderen mehr.
Seit 1976 leitet er, mit wechselnden Besetzungen, eine eigene Band, "Charly Antolinis Jazz Power", außerdem spielt und spielte er mit zahlreichen namhaften Jazz-Größen, darunter Wolfgang Dauner, Benny Goodman, Lionel Hampton, Danny Moss, Barbara Dennerlein u.v.a.
1979 machte Charly Antolini Furore mit der Langspielplatte „Knock Out“ , die nach ihrem erscheinen innerhalb weniger Tage in den Plattenläden vergriffen war. Sie gilt bis heute als Belastungstest für Hifi-Boxen.
Immer größere Erfolge und internationale Anerkennung als Schlagzeugvirtuose stellten sich ein. Der Altmeister Lionel Hampton engagierte in für Konzertauftritte in Koppenhagen und auf der Insel Sylt. In drei aufeinander folgenden (1983-85) wurde Charly von der Zeitschrift „Drums&Percusion“ zum „Jazz-Drummer des Jahres“ gekürt, vor so bedeutenden Musikern wie Jack DeJohnette, Billy Cobham, Elvin Jones und Buddy Rich!
Ein weiterer Höhepunkt der Karriere stellte sich 1981 ein: kein geringerer als „The King Of Swing“, Benny Goodman, holte ihn in seine Band zu einer Konzertreihe durch Deutschland und Italien – und zudem bereits legendären TV-Konzert in Koppenhagen, mit dem Benny Goodman Quintett welches als Eurovisions-Sendung am 25.Dezember 1982 europaweit ausgestrahlt wurde.
Ein Vielzahl von Jazz-Sendungen im Fernsehen des In- und Auslandes, u.a. auch ein „Special TV-Feature“ über Charly im Bayerischen Rundfunk 1989, geben Zeugnis von der großen Bedeutung Charly Antolinis und seiner Musiker. Ebenso die Auftritte bei europäischen Jazz-Festivals in Berlin, Nizza, Koppenhagen, Mailand, Warschau, Rom, Moskau, Genf und in vielen anderen Städten.
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Antolini, Charly: Loose and Easy (CD-C 01003) Swingender relaxter Jazz vom Feinsten !
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Antolini, Charly: Love to Play (CD-A 99002) Eine swingende, jazzige Produktion, bei der man vom ersten bis zum letzten Titel mitgerissen wird !
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Antolini, Charly: Live in Concert (CD-D 03005) Die Spielfreude und den Drive spürt man beim Zuhören so intensiv, dass man sofort mitwippen möchte !
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Antolini, Charly - Moss, Danny: The Drivers (CD-B 01002) Danny Moss (ts) Brian Lemon (p) Len Skeat (b) Charly Antolini (dr)
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Antolini, Charly: The "Jubilee" 1996 (CD-A 96001) Die Band swingt exzellent, und dazwischen groovt sie in Soul-Jazz-Klassikern !
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Charly Antolini ist einer der großen Schlagzeugvirtuosen unserer Zeit, in der Tradition von Buddy Rich, Louie Bellson, Gene Krupa, Sam Woodjard und Jo Jones – ein Solist mit enormer Power und Ausdauer! Musikalische Leidenschaft und eine unglaubliche Technik Sind sein Markenzeichen – eben Charly Antolini! Er ist aber auch rein einfühlsamer Begleiter seiner Musikerkollegen, um gleich darauf wieder mit ungeheurer Dynamik förmlich zu explodieren – getreu dem Leitsatz des genialen Duke Ellington: „It don`t mean a thing if it ain´t got that swing“.
Die namhaftesten Musiker des Swing und Mainstream - die Weltelite gehört zu seinen Weggefährten : Bruce Adams, Benny Bailey, Henri Chaix, Eugen Cicero, Wolfgang Dauner, Buddy de Franco, Barbara Dennerlein, Silvia Droste, Isla Eckinger, Roy Eldridge, Herb Ellis, Booker Erwin, Art Farmer, Bud Freeman, Joe Gallardo, Herb Geller, Fatty George, Jimmy Giuffre, Dusko Goykovich, George Gruntz, Steve Gut, Lionel Hampton, Slide Hampton, Earl "Father" Hines, Red Holloway, Peanuts Hucko, Helen Humes, Thad Jones, Oscar Klein, Brian Lemon, Albert Mangelsdorf, Peter "Banjo" Meyer, Butch Miles, Red Mitchell, Dado Moroni, Dick Morrisey, Danny Moss, Romano Mussolini, Joe Newman, Albert Nicholas, Sal Nistico, Rebecca Parris, Fritz Pauer, Nils Henning, Örsted Pedersen, Aladar Pege, Vic Pitt, Baaden Powell, Antti Sarpila, Len Skeat, Stuff Smith, Lou Soloff, Ralph Sutton, Clark Terry, Toots Thielemann, Jesper Thilo, Leon Thomas, Warren Vaché, Art van Damme, Jiggs Whigham, Roy Williams, Jimmy Woody, Glenn Zottolla und der "King of Swing" Benny Goodman.
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