Die Förderpreisträgerin für Musik der Stadt Düsseldorf 1998 „brilliert durch ihren eigenwilligen und sehr vitalen Stil“ (Rheinische Post). Mit ihrer eigenen Band „sublim“ begeistert die „außergewöhnliche Saxophonistin“ (JazzPodium) ein breites Publikum. Eine ausgedehnte Tournee, bei der Niescier ihre Debut-CD präsentiert, führte im Frühjahr 2002 durch die gesamte Republik. Die Musikerin erhielt 2001 eine Förderung des Landesmusikrates für Konzerte von Komponistinnen aus NRW.
Darüber hinaus bestätigt die Arbeit u.a. mit Henning Berg, Andi Lumpp, Wolfgang Engstfeld, Hans Lüdemann ihre Qualitäten als Improvisatorin mit einem breiten stilistischen Spektrum. Dieses reicht von den verschiedenen Jazzstilen bis hin zu elektronischer Avantgarde, Theatermusik sowie interdisziplinären Projekten mit Literaten und bildenden Künstlern. Hier wurde Niescier u.a. mit der Konzeption, Durchführung und Leitung des Literatur- und Musikprojektes „Résonances-Begegnungen“ in Zusammenarbeit mit dem L`Institut Francaise, betraut. Ferner Komposition und Einspielung der Musik für die CD-ROM „Der köstliche Blick - Künstlerinnen, ein virtueller Streifzug durch NRW im 20. Jahrhundert“. Im Jahr 2002 fördert die „Stiftung Kunst & Kultur NRW“ Angelika Niesciers Projekt „sublim und Lyrik“.
Diskografie
Niescier, Angelika: Sublim II (SHA 1014-0704) Die fünf Eigenkompositionen sind vielseitig und inspiriert- unfassbar, dass modern Jazz aus Deutschland so gut klingen kann...