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Chet Baker - Philip Catherine - Jean-Louis Rassinfosse: Crystal Bells
Chet Baker (tp) Philip Catherine (g) Jean-Louis Rassinfosse (b)
Crystal Bells / Strollin / Lament / Leaving / Cherokee / Estate
Ein Treffen der Spitzenklasse zwischen Chet Baker, dessen sanfter Sound und bewegende Lyrik legendär sind, Gitarrist Philip Catherine, der mit der ganzen Wärme und Originalität seiner Geschmeidigkeit und seiner bestimmten Ausdrucksweise spielt und Jean-Louis Rassinfosse, der mit seinem Kontrabass die Magie dieser Aufnahme vervollständigt.
Igloo /rec 1985 /ModernJazz / /CDs: 1
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JazzZeitung 2005-09
Philip Catherine muss einfach zu den ganz großen europäischen Jazzgitarristen gezählt werden, auch wenn es einige Jahre recht still um den Belgier war. Mit welcher Sensibilität und mit welchem Einfühlungsvermögen er zu begleiten versteht, wie stark gleichzeitig seine jazzmusikalische Präsenz in eigenen Beiträgen ist, liegt auf vielen Alben besonders der siebziger und achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts vor. „Crystal Bells", eine Trio-Einspielung mit Chet Baker und Jean-Louis Rassinfosse am Bass aus dem Jahr 1983 ist jetzt als CD wieder veröffentlicht worden und macht noch einmal die Ausnahmestellung des von Django Reinhardt und Rene Thomas beeinflussten Gitarristen deutlich. Aber natürlich ist dies in erster Linie ein Chet Baker Album, der so unglaublich sparsam und leise und lyrisch bläst. Mit seinem spröden und schmerzvoll schönen Ton umspielt er die Melodien von H. Silver, R. Beirach, Ch. Mariano, hält, ohne viel auf Einzelheiten zu achten, den musikalischen Fluss ständig aufrecht. Hier geht es nicht um die Kontrolle über die Musik, sondern einzig um das Gefühl, sich über die Musik auszudrücken. Jörg Konrad
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