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Majid Bekkas: Mogador
Majid Bekkas (oud,guembri,molo,g,voc) Flavio Boltro (tp) Rachid Zeroual (nei) Abdelkader Amlil (guembri,voc) Hassan Zoutai, Abdessadek Bounhar (qarqabou,voc) Paolo Radoni (g) Charles Loos (p) Serge Marne (perc,dr)
Bossoyo / Barma soussandi / Chabakrou / Aalach ya dounia / Moussaoui / Soye / Mogador / Soudan yebeki / Balade a niamey / Nekcha
Einige Momente sind magisch. Einige Aspekte von Menschlichkeit sind glückverheißend. Die Musik von Majid Bekkas ist all das: magisch, human und tiefgründig. Diese Aufnahme, seine zweite, reflektiert all das. Sie bietet Wurzeln und Offenheit, Tradition und Modernes. Majid bietet uns wunderschöne traditionelle Melodien, Blues und Jazz.
Igloo /rec 2004 /Weltmusik/Ethno /Digipak /CDs: 1
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DeutschlandRadio Kultur/Radio Feuilleton | 4.08.2005
Wenn Musik Balsam für die Seele ist, dann muss die Gnawa-Musik eine geradezu hochdosierte Essenz heilender Stoffe für Körper und Geist sein. Im 16. Jahrhundert durch Sklaven aus der Subsahara nach Marokka gelangt – zielt diese rituelle Trance-Musik tatsächlich ab auf seelische Selbstheilung und –reinigung. Nach wie vor wird Gnawa-Musik in Marokko traditionell zelebriert, parallel dazu gehen ihre suggestiven Rhythmen und Gesänge allerdings schon seit längerem “fremd”, vermischen sich überall auf der Welt mit anderen Musiktraditionen. Ein leichtes Spiel, begeistern sich doch auch umgekehrt Rock- und Jazz-Musiker, sowie in letzter Zeit verstärkt Elektroniker und DJs für die Gnawa-Musik. Dass dabei keinesfalls das spezielle Charisma dieser Tradition verloren geht, das beweisen zeitgenössische Musiker wie Majid Bekkas aus dem marokkanischen Salé. Der Sänger und Multi-Instrumentalist, v.a. Virtuose auf der Guembri - dem Gnawa-typischen, dreisaitigen, mit Kamelhaut bezogenen Bass – er macht seit Jahren auch mit Jazzmusikern bei internationalen Festivals gemeinsame Sache. Bekkas’ „African Gnawa Blues“ gibt ein warmes, wohlklingendes Gefühl für den Ursprung von Jazz und Blues. Auf den Geschmack kommen kann man ab Samstag an verschiedenen Orten zwischen Deutschland, Belgien und der Schweiz. Hier schon mal ein Höreindruck aus Majid Bekkas’ kürzlich erschienenem Album „Mogador“. Katrin Wilke
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