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Ruby Braff and his Buddies: Controlled Nonchalance at the Regattabar, Vol 2
Ruby Braff (cor) Scott Hamilton (ts) Dave MacKenna (p) Gray Sargent (g) Marshall Wood (b) Chuck Riggs (dr)
It's all right with me / Ain't misbehavin' / Pennies from heaven / Ellington Medley: In a sentimental mood i got it bad and that ain't good / Swinging on a star / These foolish things / If you were mine / Them there eyes / On the sunny side of the street
Die zweite Auflage von „Controlled Nonchalance“ ist mindest so gut wie die erste, die vom Jazz Journal International zur besten CD 1995 gewählt wurde. Ruby hat künstlerische Leistungen vollbracht wie kaum ein zweiter und wurde nicht müde, sich noch selbst zu übertreffen.
Arbors Records /rec 1993 /Mainstream Jazz /JewelBox /CDs: 1
US-Import - längere Lieferzeiten möglich
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Jazzpodium 2006-02
Es ist ein Rätsel, weshalb diese beiden CDs, live aufgenommen in einer Session im November 1993 in Cambridge, Massachusetts, im Abstand von zehn Jahren veröffentlicht wurden. Volume 1 erschien bereits 1995. Es seien beide CDs zusammen vorgestellt, weil sie de facto ein Gesamtwerk darstellen. Mit dem Kornettisten Ruby Braff und dem Tenoristen Scott Hamilton agiert hier eine hochkarätige Bläser-Frontline, die keinerlei Wünsche offen lässt. Braff befand sich damals auch physisch in Höchstform, was sein äußerst ausdrucksstarkes und -reiches Spiel beweist. Dabei führt er auch sein persönliches Markenzeichen, die Bevorzugung der mittleren und tiefen Lagen seines Kornetts in vollem Umfang vor. Seine technische Perfektion und sein unablässiger Ideenfluss tun ein übriges, um diese Aufnahmen zu Höhepunkten in der wahrlich nicht spärlichen Discographie Braffs zu machen. Scott Hamilton zeigt sich als total adäquater Partner Braffs: Ausdrucksstark und ideenerfüllt bewegt er sich mit swingendem Drive durch die Up-Tempo-Stücke, in Balladen entfaltet er gleichermaßen stark in seiner Ausdrucksvielfalt und in seinen Ideen spannungsreiche weite Melodiebögen, die sein überragendes Format als bedeutender Tenorsaxophonist der swingenden Mainstreamstrecke einmal mehr unterstreichen. Das Zusammenspiel von Braff und Hamilton sowie ihre Dialoge sind geradezu beispielhaft, ihre gegenseitige Inspiration ist unüberhörbar. Mit Dave McKenna sitzt ebenfalls ein Meister seines Instruments am Piano; gewissermaßen zeitlos ist sein von der swingenden Tradition wie auch von moderner, besonders der Bebop-SfiW tik inspiriertes individuelles Spiel, was sich besonders in seinen brillanten Solobeiträgen zeigt. Gitarrist Gray Sargent, Bassist Marshall Wood und Drummer Chuck Riggs sorgen für eine in der Dynamik stets einfühlsame, dabei immens swingende rhythmische Begleitung, führen gleichwohl auch überzeugende solistische Kompetenzen vor, so dass sich Bläser und Begleiter zu einzigartiger Komplexität fügen. Das Programm beider CDs - Volume 1 mit acht, Volume 2 mit neun Titeln - bringt sowohl bewährte Standards aus dem Great American Songbook wie auch Kompositionen von Earl Hines, Louis Armstrong, Bob Haggart, LesterYoung, Fats Waller und Duke Ellington zu Gehör. Fazit beider CDs: Beispielhafter, hoch inspirierter moderner swingender Mainstream-Jazz mit allen Interpreten in Top-Form auf entsprechendem Level. Gerhard Hopfe
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