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Five Play: ... PLUS
Barbara Laronga (tp,flh) Jami Dauber (tp,flh) Anat Cohen (ts,cl) Karolina Strassmayer (as ,fl) Tomoko Ohno (p) Noriko Ueda (b) Sherrie Maricle (dr)
Theme From Mr. Broadway / That Old Feeling / Funk In a Deep Freeze / Crazy / He Calls Me / If I Only Had a Brain / Polka Dots and Moonbeams / Pure Imagination / Bud Powell / In The Wee Small Hours of The Morning / On The Good Ship Lollipop
Arbors Records /rec /Mainstream /CDs: 1
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JazzPodium 2005-01
Five Play ... Plus
Ebenso wie mit der ersten CD von Five Play („On The Brink"; siehe JP 1/2000) hat die Schlagzeugerin Sherrie Maricle Musikerinnen der von ihr geleiteten All-Women-Big Band Diva für vorliegende CD im April 2004 ins Aufnahmestudio geführt. Von der ersten CD ist hier lediglich die Altsaxophonistin/Flötistin Karolina Strassmayer präsent; die weiteren Five Playerinnen sind: Anat Cohen, Tenorsaxophon und Klarinette, Tomoko Ohno, Piano, und Noriko Ueda, Bass. Das „Plus" bedeutet die Erweiterung des Quintetts um die beiden Trompeterinnen/Flügelhornistinnen Jami Dauber in „Funk in a deep freeze" oder in „Polka dots and moonbeams", in letzterem Titel und auch in „Pure imagination" Cohens kraftvolles Tenorspiel - Coleman Hawkins und Ben Webster lassen grüßen - um nur diese Beispiele anzuführen. Beide Saxophonistinnen wurzeln in bester Swing- und auch Bebop-Tradition, führen in diesem Spiel beide Elemente zu moderner Mainstream-Stilistik par excellence zusammen. Nichts von weltentrücktem Gesäusel, vielmehr durchgängig auch in einer Ballade wie „Crazy, he calls me" - hier Karolina Strassmayer - mit Drive geblasene Passagen kennzeichnen, das zudem mit fließenden Ideen erfüllte Spiel beider Saxophonistinnen. Anat Cohen erweist sich außerdem auch als hervorragende ausdrucksvolle Klarinettistin, nur rhythmisch begleitet, in „That old feeling". Die beiden Blechbläserinnen fügen sich ebenso ausdrucks- und ideenstark ins Gesamtbild: Jami Dauber auf der Trompete in „Funk in a deep freeze" und mit Dämpferarbeit in „On the good ship Lollipop", auf dem Flügelhorn in „Pure Imagination", Barbara Laronga am Flügelhorn in „Bud Powell" und „In the wee small hours of the morning". „If I only had a brain" erklingt im Trioformat als Feature der fulminaten Pianistin Tomoko Ohno sowie der nicht minder exzellenten Bassistin Noriko Ueda und Sherrie Maricle an den Drums. Alle drei Musikerinnen zeigen sich solistisch mit eindrucksvollen Beiträgen auch in anderen Stücken. Bandleaderin Sherrie Maricle ist die alles antreibende Kraft, dabei trotz ihres Powerspiels niemals in einfallslose Knüppelei verfallend; eine variantenreiche Dynamik in allen Tempi gehört zu ihrem Markenzeichen. Einmal mehr eine in jeder jazzigen Beziehung hochkarätige Arbors-Präsentation mit sieben auch sehr ansehenswerten Damen auf dem Booklet-Cover, was die Frage aufwirft: Wird man jemals Five Play Plus auch in deutschen Landen erleben? Gerhard Hopfe
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"As more listeners in this country and around the world get to hear FIVE PLAY, DIVA, and the growing number of other jazzwomen, the sheer joy and strength of their music will effortlessly bring pleasure -in Duke EllingtonÆs liberating phrase- beyond category. This is a CD with swinging joy in the solos and ensembles, ballads that are like overhearing an intimate conversation, one that is full of continual surprises such is the challenging nature of this music." From the album notes by Nat Hentoff, celebrated author, journalist and jazz authority who writes about jazz for The Wall Street Journal and Jazz Times.
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