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Hartkamp : Hartkamp

Anne Hartkamp (voc) Bernd Kaftan (p, key) André Nendza (b) Fritz Wittek (dr) Thomas Heberer (tr) Angelika Niescier (sax)

Mehr Sex / Blind / Vor der Milchstrasse links / Sternenlied / Warum kann ich euch nicht alle haben / Cool sein musst du selber / Mach mich anders / Tausend Jahre / Fass mich nicht an / Der Krug / Wenn ich Übermorgen vom Himmel falle / Spät, aber doch / Kleines Lied

Anne Hartkamp ist keine Unbekannte: seit Jahren ist die vielseitige Sängerin aus Köln auf Jazz-, Pop- und Kleinkunstbühnen zuhause. Ihre Ideenfülle, stimmliche Intensität und quirlige Bühnenpräsenz waren z.B. in Gunter Hampel‘s Next Generation und in ihrer a-cappella-Gruppe HAREM 4 zu erleben.
Mit hartkamp stellt sie nun ihr musikalisches Herzblut auf die Bühne: die Texte stehen in deutscher Sprache, die Musik schillert zwischen Song, Chanson, Jazz und Pop. Vieles trifft hier zusammen: schräge Einfälle, gesammelte Einflüsse aus Musik und Leben, eine wunderbare Stimme und die kongeniale Unterstützung von Bernd Kaftan (Piano, Keyboards), André Nendza (Bass) und Fritz Wittek (Schlagzeug) - phantastische Musiker mit Hand und Herz.
Ihre Songs erzählen Geschichten des Herzens, unbändig, betörend, verstörend, beflügelnd - zum Fliegen und wieder Ankommen.
Anne Hartkamp singt von den Sternen und von der Zeit, von der Liebe und vom Dasein, unbändig, verspielt, betörend lebendig. Ihre Texte, ihre Kompositionen sind moderne Songs in deutscher Sprache, eine neue eigene Farbe mit unverkennbaren Einflüssen aus Chanson, Jazz, schrägen Klängen und Pop.
Da gibt es viel fürs Ohr: hervorragende Musiker, tolle Songs, eine wunderbare facettenreiche Stimme -, viel für den Kopf: dichte, unverbrauchte Sprache - und viel fürs Herz: Witz und Wärme, Fliegen und wieder Ankommen.
Presse:
NGZ vom 12.02.2002:
...“textlich und musikalisch großartiges Programm“ ... “Ausdrucksstark und wandlungsfähig sang sie ihre klug getexteten und abwechslungsreich komponierten Lieder“...“famose Begleitung“...“Natürlich wollte das Publikum mehr“...
Westdeutsche Zeitung, 12.02.2002:
„... umjubeltes Konzert .... begeisterte das Publikum“... „die Besonderheit und Faszination dieser bemerkenswerten Musikerin... Ein außergewöhnlicher Abend ... mit den Ausnahmemusikern Bernd Kaftan am Keyboard, André Nendza am Bass und Fritz Wittek am Schlagzeug.“ ...„Der Eindruck, den diese Musiker hinterlassen, ... war groß und bleibend“ ...“eine Sternstunde niveauvoller, junger deutscher Musik.“
Jazzdimensions, August 2002
Sie traut sich was! Anne Hartkamp hat ihr Debütalbum mit einer vielseitigen Band eingespielt, deren Musiker sich im weiten Feld der Jazz-, Kleinkunst- und Kabarett-Szene betätigen: André Nendza (b), Bernd Kaftan (Keys, p, Programming) und Fritz Wittek an Drums/Percussion.
Hartkamp - \"Hartkamp\"
Und mit einer ungewöhnlichen Vielseitigkeit bewegt sich dieses Album zwischen Pop, Rock, Chanson, Jazz und immer wieder überzeugendem Songwriting - Anne Hartkamp wartet auf mit eigenwilligen, ironischen und pfiffigen Eigenkompositionen und Texten. Hört man genauer hin, und macht sich die Mühe, Wort für Wort Melodien und Lyrics zu folgen, erkennt man hier ein Talent, das im Bereich der Liedermacherei ebenso seinen Platz findet wie im Feld der Balladen und Popsongs.
Stets ist die Hartkamp eines: frech - sie nimmt kein Blatt vor den Mund und findet und sucht voll kreativer Energien ihre Themen, macht dabei auch vor Konsumkritik und Sex nicht halt. Anne Hartkamp fällt mit ihrem Album auf, auch dank ihrer wirklich sehr guten Backing-Band - wir werden ganz sicher noch viel mehr von ihr hören. Erfrischend!
Carina Prange
Musikmarkt, August 2002
Chansons in deutscher Sprache werden zumeist zwei vollkommen gegensätzlichen Attitüden untergeordnet: Entweder gibt es tendenziell hemdsärmelige Liedermacher mit Wanderklampfe, oder glamouröse Varieté-Unterhaltung inklusive Federboa - dazwischen tut sich scheinbar wenig. Dass deutsche Chansons weder rustikal noch prätentiös dargeboten werden müssen, beweist die Sängerin, Komponistin und Autorin Anne Hartkamp: Schlicht \"Hartkamp\" betitelt, ist auf ihrem Debütalbum ein Dutzend Songs zwischen Pop, Jazz, Folk und Ballade zu bewundern, kompetent eingespielt und produziert, aber ohne überflüssigen Image-Überbau. Anne Hartkamp, die bereits mit Jerry van Rooyen, der WDR Bigband, Gunter Hampel und Erwin Lehn kooperierte, verlässt sich ganz auf die Qualität ihrer Songs, Texte und nicht zuletzt ihrer Mitmusiker. Bernd Kaftan, André Nendza und Fritz Wittek sind in Jazz- und/oder Kleinkunstkreisen angesehene Größen, die Anne Hartkamps Stücke denn auch einfallsreich und auf hohem Niveau!
interpretieren. Abgerundet wird das Klangbild durch Saxofonistin Angelika Niescier und Trompeter Thomas Heberer, die als Gastmusiker einige Soli beisteuerten.
Fonoforum, August 2002
\"Mehr Sex\" - das geht ja viel versprechend los! Und wenig später: \"Warum
kann ich euch nicht alle haben\". Die Kölner Sängerin Anne Hartkamp schreibt
doppelbödige Songs in deutscher Sprache mit kabarettistischem Einschlag und
einem gewissen Hang zum Chanson. Ihre Musiker sind zumeist in der Jazz-Szene
zu Hause. Damit bewegt sie sich in einem Terrain zwischen Jazz und
Kleinkunst, in dem es nicht viel Vergleichbares gibt. Mitunter wirkt ihre
Stimme ein wenig dünn und spitz, doch das macht Hartkamp durch eingängige
Melodien und Texte voller Witz, Poesie und Sympathie für kleine menschliche
Schwächen mehr als wett. Und sie kann über Gefühle singen, ohne gefühlig zu
werden.
Interpretation: ****
Klang: ****
Bocholter-Borkener Volksblatt Februar 2003 
Gelungener Mix musikalischer Stile und ausdrucksstarker Texte
Die Kölner Sängerin Anne Hartkamp begeisterte am Freitagabend in der Alten Molkerei mit einer Mischung aus temperamentvollen, gefühlvollen und poetisch-kritischen Eigenkompositionen. Mit von der Partie waren der Keyboarder Bernd Kaftan, André Nendza am Kontrabass und Fritz Wittek am Schlagzeug.
In 20 Titeln bewiesen alle Musiker Feingefühl, Freude am Experiment und Liebe zum (Klang-)Detail. Sorgte Bernd Kaftan mal mit ausgetüftelten Klangflächen seiner Keyboards, mal mit gefühlvoll kadenzierten Melodien für abwechslungsreiche harmonische Untermalung, lieferte Bassist André Nendza dazu neben den gewohnten „Grund“-Tönen singende Nebenstimmen oder in ihrer Vielschichtigkeit beeindruckende Soli. Fritz Wittek ließ sich zeitweise den Grundrhythmus vom Sequenzer abnehmen und zauberte dann virtuos auf zahlreichen Becken, die er klanglich ausreizte und gern auch melodiös einsetzte.
Schufen die drei mit ihrem Spiel stets eindrückliche Stimmungen, so wusste Anne Hartkamp sich zum Teil säulenhaft distanziert, dann wieder emotional mit tänzerischem Temperament oder auch kabarettistischem Esprit musikalisch in Szene zu setzen. Ihre witzigen, kritischen oder einfach lyrisch anmutenden deutschen Texte kleidet sie stimmlich in passende Klangkostüme. Vom beinahe stimmlosen Säuseln über innig gespannte Pianolinien und virtuos gestaltete Instrumentalimitationen bis hin zu beinahe geschrienen Höhen und sogar Tierimitationen des eigenen „Schweinehundes“ gelang der Sängerin ein reichhaltiger und abwechslungsreicher Ausdruck ihrer intelligenten Texte.
Finden sich beispielsweise mit „Spät aber doch“ auch heftig groovende Nummern im Programm, so liegt die große Stärke dieses Quartetts vor allem in der Spannbreite an Balladen, vom verträumten Schweben („Vom Fliegen träumen“) über spannungsvolle Dramatik („Fass mich nicht an“) bis hin zum dem irdischen Trubel entrückten Gesang „Wenn ich übermorgen vom Himmel falle“, der in seiner innigen Intensität sicherlich einen Höhepunkt des Abends bildete.
Mit ihrem Mut zu kritischen Texten, avantgardistischen Klangdimensionen und nicht zuletzt zu leisen Tönen kann man sich auf die zweite CD freuen, die das erst vor anderthalb Jahren formierte Ensemble gerade in Arbeit hat – und auf weitere Gastspiele in Bocholt.
Bert Jonas
Hellweger Anzeiger Juni 2003
„....verzauberte die Zuhörerschaft sofort.....ließ... sie träumen und damit
den Alltag vergessen...die richtige Mischung für das (...) Publikum“
Die Westfälische Rundschau schrieb im Juni 2003 unter dem Titel „hartkamp verzauberte das Publikum“:
„ ... verzauberten die (...)Sängerin und ihre Band das Publikum ... ein
unvergessliches Erlebnis.(...) Stimmgewaltig zeigte sich die junge Sängerin vom ersten Stück des Abends an .... traf den Nerv des Publikums.... sprach vielen aus der Seele....
Doch was wäre eine gute Sängerin ohne eine ebenso gute Begleitung? André Nendza versetzte das Publikum mit brillianten Solos auf dem Kontrabass in Erstaunen, und mit Bernd Kaftan (Piano/Keyboards) und Fritz Wittek am Schlagzeug waren zwei weitere Vollblutmusiker auf der Bühne zu sehen....eine gelungene (...) Mischung, wie man sie nicht alle Tage zu hören bekommt“

Crecycle Music /rec 2001 /ModernJazz / /CDs: 1



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