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Skitch Henderson & Bucky Pizzarelli: Legends
Sara Caswell, Johnny Frigo, Andy Stein, Aaron Weinstein (v) Bucky Pizzarelli (g) John Pizzarelli (g) Skitch Henderson (p) Jay Leonhart (b) Nicki Parrott (b) Sherrie Maricle (dr) John Cocuzzi (vib)
Kiddin´ on the Fiddle / You Stepped Out of a Dream / Three Little Words / Emaline / Tea For Two / Liza / Out Of Nowhere / Blue Bells of Scotland / I´m Bidin´ My Time / Swingin´ Down the Lane / Snowfall / Raggin´ The Scale / When Sunny Gets Blue / Cedric´s Blues
"Die Auswahl, die wir auf dieser Disc hören können, bringt den Stil des Improvisierens zurück, wie er mit dem Dixieland begann und wie er uns mit Phantasie und Improvisation zurück in die großen Tagen des Jazz treibt. Also, tanzt die Nacht durch. Kommt in Stimmung. Lasst die Vergangenheit aufleben und feiert die Zukunft." Walter Cronkite
Arbors Records /rec 2002 /Mainstream /CDs: 1
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JazzPodium 2005-05
Johnny Varro besetzte 1957 den mit Ralph Suttons Wegzug nach Kalifornien vakant gewordenen Platz als Pausenpianist im legendären EddieCondon-Jazzclub in NewYork, wurde wenig später fest angestellter Pianist in Condons Band als Nachfolger von Gene Schroeder. Die Musiker, mit denen Varro bis heute aufgetreten ist, sind Legionen, kaum ein Name der traditionsorientierten swingenden Mainstreamstrecke, deren Sideman Varro nicht war. Seit 1992 mit dem Arbors-Label verbunden, hat er auf diesem bislang sechs CDs unter eigenem Namen vorgelegt, auf über einem Dutzend Arbors-Scheiben wirkte er als Sideman mit. Musiker, die mit Varro zusammengearbeitet haben, bezeichnen ihn gern als „Mr. Swing in Person", ein Attribut, das er auch mit dieser, seiner siebten Arbors-CD unter eigenem Namen vom Januar 2004 rechtfertigt. Einflüsse aller namhaften Swingpianisten wie Teddy Wilson, Jess Stacy, Billy Kyle, Nat King Cole etc. sind in Varros Pianospiel erkennbar, die sich bei ihm in einer individuellen Ausdrucksgestaltung zusammenfinden. Obwohl sich Varro auch dem Bebop nicht verschlossen und mit Musikern dieser Richtung gearbeitet hat, fühlt er sich nach eigener Bekundung doch mehr im Genre des swingenden Mainstream heimisch, als dessen einer der erstrangigen Interpreten der jetzt 75-Jährige heute gilt. Begleitet von Bassist Mark Neuenschwander und Drummer Ed Metz Jr. swingt Varro hier durch 15 mehr oder weniger bekannte Titel aus dem Great American Songbook, aus Filmen und Broadway-Musicals. Beeindruckend einmal mehr Varros hohe technische Perfektion in seinen perlenden Läufen und durchdacht angelegten Improvisationslinien in allen Tempi; trotz seines kraftvollen, dynamisch stets differenzierten Anschlags sind lässig-swingende Eleganz und Transparenz weitere Kennzeichen von Varros Stilistik. Ed Metz Jr. ist auch hier der routinierte, mit steter Intensität wirkende Drummer, und mit Mark Neuenschwander ist ein mit großem voluminösen Ton ausgestatteter Bassist zu hören. Varro lässt Metz wie Neuenschwander gehörigen Raum für eigene solistische Darstellungen. Ein mit perfekter Komplexität agierendes Trio in bester jazzig-swingender Tradition, das aus der Unzahl jener PianoTrios mit ihrem manchmal nicht ganz unberechtigten Attribut als bessere Barmusik weit herausragt und mit dieser CD ein fast 70-minütiges Hörvergnügen liefert. Gerhard Hopfe
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