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Vic Juris feat. Joe Locke & Adam Nussbaum: Blue Horizon

Vic Juris (g) Joe Locke (vib,mar) Jay Anderson (b) Adam Nussbaum (dr) Jamey Haddad (perc) Kate Baker (voc)

Dancing Shadows / Soft Spoken / Labyrinth / Kling On / Uphill / GoJo Duo / Sunset on Vega / Domo Duo / The Spanish Horse / 889 / VJay Duo / Blue Horizon / I've Heard That Song Before

Seit seinen Aufnahmen aus den 70er Jahren wird der New Yorker Jazz Gitarrist Vic Juris von Kennern als international gleichrangig zu Pat Metheny, John Scofield und Bill Frisell anerkannt. Auf seiner neuen CD Blue Horizon liefert Juris ein hochkarätiges und lyrisches Meisterwerk des modernen Gitarrenjazz, unterstützt von weltweit anerkannten Mit-Musikern wie Joe Locke am Vibraphon und Adam Nussbaum am Schlagzeug.

Zoho Music /rec 2004 /ModernJazz /CDs: 1

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Rezensionen

AllMusic.com

Guitarist Vic Juris has a warm-toned, flowing lyricism that entices his listeners to kick back and enjoy his formidable post-bop style. With Blue Horizon he tends to reveal the many sides of his musical personality, but manages to stay true to his ability to compose songs that have a lasting cross-generational appeal. On this label debut, Juris offers a diverse collection of original material that spotlights his talents on the electric, steel-string acoustic, and nylon acoustic guitars... Overall, Blue Horizon is an artistic triumph for Juris and one that he can be proud of for years to come.


Jazzpodium 2005-09

Gerade wenige Monate ist es her, dass Vic Juris mit „A Second Look" seinen Status als Großmeister der Postmoderne endgültig etabliert zu haben schien, da kommt nun mit „Blue Horizon" ein Album, das die stilistischen Positionen dieses nun wirklich nicht mehr zu unterschätzenden Amerikaners so deutlich macht, dass alle Fragen dazu eigentlich beantwortet sein dürften. Vibraphonist Joe Locke ist dabei, Jay Anderson am Bass, Drummer Adam Nussbaum, Perkussionist Jamey Haddad und, als Vokalistin im Hintergrund des ersten Stücks, Vics bezaubernde Frau Kate Baker. Das ist nun alles überschaubar, nichts irritiert, nichts verwischt Konturen oder Eindrücke. Und Vic spielt fast alles, was Gitarrensaiten hat, Archtop, Solidbody, Nylonstring... Die Stücke zeigen den Künstler vorzugsweise als Melancholiker, als Grübler, ohne dass der Strom der erzählten Musikgeschichten dadurch je behindert würde. Klarer ist Vic in seinen musikalischen Statements selten oder nie gewesen. Nach der, sagen wir einfach mal: „argumentativen", vielleicht „programmatischen", kulturideologischen Phase des Positions-Festklopfens noch in „Second Look" ist jetzt offenkundig die Phase erreicht, in der er frei von allem Zwang zur Diskussion tatsächlich voll und ganz so spielen darf, wie er kann. Und man verzeihe den plumpen Ikonoklasmus: Aber was Vic hier bietet, lässt endgültig begreifen, warum Pat Metheny und andere Alumni des neueren Jazz diesen Mann so verehren. Juris klingt, wie es klingen muss, während andere klingen, wie s klingen kann. Und so ist jeder dieser 13 Titel ein Aha-Erlebnis in innerer Logik, Schlüssigkeit, fast Zwangsläufigkeit und ästhetischer Notwendigkeit. Der Künstler Vic Juris transzendiert gewaltig. Ihm zuzuhören, lässt handwerkliche oderinterpretatorische Erörterungen wie Pietätlosigkeiten erscheinen. Jedes weitere Wort wäre einfach nur dumm. Alexander Schmitz



Sanabria, Bobby: ¡Quarteto Aché! Trio Mundo: Rides Again