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Wolfgang Lackerschmid Quintet: A Jazz Tribute to Franz Grothe
Wolfgang Lackerschmid (vib,marimba) Stephan Holstein (as,cl) Walter Lang (p) Henning Sieverts (b) Falk Willis (dr)
Abends, wenn alle Menschen schlafen / In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine / Guten Tag liebes Glück / Schliess Deine Augen und träume / Wenn ein junger Mann kommt / So schön wie heut' / Man kann sein Herz nur einmal verschenken / Kalenderlied / Ganz leise kommt die Nacht / Mitternachtsblues
Die Musik von Franz Grothe ist quasi die Musik des Deutschen Films. Wie zeitlos und charmant diese sein kann beweisen die inspirierten Jazzinterpretationen auf dieser Live-Aufnahme.Wolfgang Lackerschmid verleiht durch seine Arrangements den schönsten Melodien ein neues Gesicht und erweckt sie als "Jazz Standards" mit seinem Quintett zu neuem Leben.
HipJazz /rec 1999 /Mainstram /CDs: 1
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JazzPodium 2005-04
Es war an der Zeit, dem 1982 verstorbenen Franz Grothe ein Denkmal zu setzen. Wolfgang Lackerschmid tut dies jetzt mit lässig swingender Musik, wie sie der große Komponist geschrieben hat. Dass es ein Jazz-Tribut ist, liegt in der Natur der Musiker, wird aber auch in zahlreichen Passagen klar und in Nuancen. Den Vibraphonisten inspirierte die „musikalische Substanz dieser Melodien", mit denen er, wie er bekennt, aufgewachsen ist. So ergeben sich völlig neue Kontexte: „Ganz leise kommt die Nacht" wird zum Walzer, das „Kalenderlied" pendelt zwischen Gospel und Rhythm "n" Blues, der „Mitternachtsblues" wird wirklich zum Blues und „Man kann sein Herz nur einmal verschenken" findet sich in lateinamerikanischen Gefilden wieder. Lackerschmids Bearbeitungen zeigen, wie zeitlos und vielseitig Grothes Kompositionen sind. Es wird nicht nur eines der bedeutendsten Komponisten der deutschen Unterhaltungsmusik gedacht, aus dessen Feder rund 200 Film-Musiken stammen, sondern, wenn man so will, eines Kapitels deutscher Jazzgeschichte. Schon bevor Grothe in der Nazizeit vorsichtig swingende Musik machte - er saß am Klavier des Deutschen Tanz- und Unterhaltungsorchesters sowie der Goldenen Sieben - spielte er ab 1926 in den Big Bands von Eric Borchard und Dajos Bela. Reiner Kobe
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