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Werner Lener: Back to Rag
Werner Lener (p)
Minor rag / The romantic / Authentic rag / The blues goes stompin' / Tender Feelings / Majestic rag / Nobody knows the trouble i've seen / Ragtime rhapsody / Strolling on a clod / A real old rag / Jopton Morlin stride / The pearls / Authentic rag (Take 2)
Als Teenager lernte Werner Lener die Ragtime-Musik kennen. Nach 10jähriger klassischer Klavierausbildung war der junge Musiker durch diese rhythmische Musik wie elektrifiziert. Heute beschäftigt Werner Lener sich mehr mit modernem Jazz, erinnert sich aber gerne an die ersten Kontakte mit diesem großartigen Musikstil. Als Hommage an seine Anfänge komponierte er verschiedene Ragtimes und Stücke im Stil des frühen Jazz und nahm sie Solopiano spielend auf. Die Erfahrung eines außergewöhnlichen Musikers des modernen Jazz ist ständig aus seinen Rags herauszuhören. "Back To Rag" ist ein wunderbares Album für die Freunde des virtuosen Solopianos.
BoogieBop Music /rec 2005 /Ragtime /CDs: 1
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JazzPodium 11/2005
Als der junge Werner Lener nach zehnjähriger klassischer Klavierausbildung im Radio Ragtimepiano von dem als "schräger Otto" bekannt gewordenen Fritz Schulz-Reichel (1912-1990) hörte, war er sofort vom Jazz-Virus infiziert. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Lener jedoch vom Ragtime- zum modernen Mainstream-Pianisten mit Vorbildern wie Oscar Peterson, Chick Corea oder Keith Jarrett. Doch seine Wurzeln hat er nicht vergessen: Auf der Solo-CD stellt der Pianist selbst komponierte Rags und Balladen vor, lediglich das Traditional "Nobody knows the trouble I've seen" und Jelly Roll Mortons "The pearls" stammen nicht von ihm. Doch Werner Lener ist weit mehr als ein fingerfertiger "Synkopenklopfer". Mit seiner sublimen Anschlagskultur und seinen ideenreichen Improvisationen formt er jedes Stück zu einem kleinen Meisterwerk. Dabei kombiniert er Idiome aus der Klassik, vor allem aus der Romantik, mit reizvollen rhythmischen Verschiebungen, wie etwa bei "Tender feelings", einer wunderschönen Ballade. Im komplexen "Majestic rag" baut er geschickt Elemente von Klassik, Swing und Rock'n'Roll zu einem stimmigen Stück zusammen; rasende Läufe stehen nahtlos neben vertrackten Harmonie- und Rhythmuswechseln. Mit diesem Konzept, das sicher manchmal mehr den Intellekt als das Bauchgefühl des Zuhörers fordert, hat Werner Lener einen eigenen Stil gefunden. Sein kreatives Querdenken drückt sich nicht zuletzt auch in der Wortwahl seiner Titel aus: Ein Stück, das er den Urvätern des Ragtime-Pianos, Scott Joplin und Jelly Roll Morton, gewidmet hat, nennt er augenzwinkernd "Jopton Morlin Stride".
(Andreas Geyer)
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JazzPodium 11/2005
Als der junge Werner Lener nach zehnjähriger klassischer Klavierausbildung im Radio Ragtimepiano von dem als "schräger Otto" bekannt gewordenen Fritz Schulz-Reichel (1912-1990) hörte, war er sofort vom Jazz-Virus infiziert. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Lener jedoch vom Ragtime- zum modernen Mainstream-Pianisten mit Vorbildern wie Oscar Peterson, Chick Corea oder Keith Jarrett. Doch seine Wurzeln hat er nicht vergessen: Auf der Solo-CD stellt der Pianist selbst komponierte Rags und Balladen vor, lediglich das Traditional "Nobody knows the trouble I've seen" und Jelly Roll Mortons "The pearls" stammen nicht von ihm. Doch Werner Lener ist weit mehr als ein fingerfertiger "Synkopenklopfer". Mit seiner sublimen Anschlagskultur und seinen ideenreichen Improvisationen formt er jedes Stück zu einem kleinen Meisterwerk. Dabei kombiniert er Idiome aus der Klassik, vor allem aus der Romantik, mit reizvollen rhythmischen Verschiebungen, wie etwa bei "Tender feelings", einer wunderschönen Ballade. Im komplexen "Majestic rag" baut er geschickt Elemente von Klassik, Swing und Rock'n'Roll zu einem stimmigen Stück zusammen; rasende Läufe stehen nahtlos neben vertrackten Harmonie- und Rhythmuswechseln. Mit diesem Konzept, das sicher manchmal mehr den Intellekt als das Bauchgefühl des Zuhörers fordert, hat Werner Lener einen eigenen Stil gefunden. Sein kreatives Querdenken drückt sich nicht zuletzt auch in der Wortwahl seiner Titel aus: Ein Stück, das er den Urvätern des Ragtime-Pianos, Scott Joplin und Jelly Roll Morton, gewidmet hat, nennt er augenzwinkernd "Jopton Morlin Stride".
(Andreas Geyer)
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Listening as a teenager to ragtime music the pianist and composerWerner Lener was falling in love with jazz. Studying for more than 10 years classical music, the rhythmical and strange interpretation electrified the young musician. Dozens of years later Werner Lener is playing modern jazz with his trio and other formations, but still he likes to remember his first contact with this phantastic style of music. As a hommage to his first steps, he composed several ragtimes and pieces in the style of early jazz and recorded them playing solopiano. Everytime the experience of an extraordinary musician of modern jazz is shimmering through his ragtimes. "Back to Rag" is a marvellous album to the friends of virtuoso jazzpiano.
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