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André Nendza Quartet: The Invention Of Rooms

Claudius Valk (sax) Hendrik Soll (p) André Nendza (b) Christoph Hillmann (dr)

Kirek / Some Autumn Snow / A Burning Issue / Eyes With A View At The Sea / House Of Sleep / The Invention Of Rooms / Intro / Nebelwand / Wiird Bluus

Dieses klassische, akustische Quartett bildet das Zentrum der verschiedenen künstlerischen Aktivitäten André Nendzas.
Während sich A.Tronic und das Duo mit Angelika Niescier von Besetzung und musikalischer Gestaltung eher an den Randbereichen des Jazz aufhalten, dringt das Quartett in den Kern, zur Essenz des Musikverständnis des Bassisten und Komponisten vor.
Den Titel der ersten CD „The invention of rooms“ (CYM 02) kann man dabei durchaus programatisch verstehen. Musik als Skizzierung von Räumen, Komposition als Architektur des Klangs und ein Gefühl für klare, wenn auch oftmals asymmetrische Strukturen sind der Ausgangspunkt, auf der sich Improvisation als Mittel der Fortschreibung oder des Gegenentwurfs entwickelt.
Mit dem Zugriff auf Elemente aus den unterschiedlichsten Musiktraditionen entsteht ein unverbrauchtes, multistilistisches Gesamtbild. Ziel ist dabei nicht das authentische Reproduzieren tradierter Formen sondern vielmehr deren individuelle Neubetrachtung, Verfremdung, Brechung und kreative Variation.

Crecycle Music /rec 2000 /ModernJazz / /CDs: 1

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Auf den Merkzettel



Pressespiegel

„Gitarre & Bass“
"The invention of rooms" gehört zu den sehr viel besseren Modern-Jazz-Produktionen Europas: akustisch, zeitgemäß offen swingend und absolut virtuos interpretiert kommen die Nendza-Kompositionen rüber; die Musik ist hervorragend aufgenommen - und der Bass klingt einfach großartig.

„Jazzpodium“
Das kompositorische Talent von Nendza leuchtet aus jedem Titel, und so präsentiert sich auch hier ein Projekt mit Perspektive.

CD der Woche in der Radiosendung „Scala“ auf WDR 5:
„Über ein staunenerregendes Potential verfügt der Bassist André Nendza. Guter Jazz muß nicht aus New York oder Chicago kommen, das Leverkusener Bayer-Hochhaus tut offensichtlich auch seine Wirkung.“

„JAZZTHING“
In den neun Titeln von „Invention of rooms“ offenbart sich ein ausdruckstarker, meisterhaft gespielter straight-ahead Jazz, in dem nicht das Kopieren amerikanischer Vorbilder im Vordergrund steht, sondern sich ein unbändiger Wille zur eigenen spielerischen Handschrift der Musiker manifestiert.

„Meier - das Stadtmagazin-Mannheim“
Im Vierer ist energiegeladener Post-Bop angesagt. Dafür sorgt vor allem der grandiose Saxophonist Claudius Valk, der tausendmal besser, orgineller und spannender bläst, als sogenannte Big-Names. Aber auch Bandchef und Labelgründer André Nendza zeigt, dass großes, swingendes Baßspiel in Germanien möglich ist. Kleiner Geheimtipp.

„INMUSIC“
Man merkt, dass alle Beteiligten viel Spaß an der Sache haben.

„Kölner Stadt Revue“
Bebop ist wieder zurück - kein Wunder, wenn er derart modern variiert wird. Ganz besonders, wenn sich hier Können mit einem feinen Gespür für Atmosphäre paart.“

„JazzZeitung“
An der Oberfläche bietet das André Nendza Quartet Gegenwartsjazz von exeptioneller Frische. Beim mehrmaligen Durchhören erschließt sich die Dramaturgie der Feinstrukturen, darf eine reiche Palette an Stimmungen durchmessen werden! Fünf Sterne“



Nendza, André: Lichtblau Nesbitt, Romeyn Adams: A Tribute to Billie Holiday