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Hanna Richardson - Phil Flanigan: Simply with Spirit
Hanna Richardson (voc) Phil Flanigan (b) Chris Flory (g) Bob Sneider (g ) Johnny Frigo (v #3,5,6,10) Mike Melito (dr)
I got the sun in the morning / Don't let it bother you / I told ya I love ya, now get out / (Love is) The tender trap / Detour ahead / Love you madly / Oh! Look at me now / Are you havin' any fun? / Stardust / A brown bird singing / Slap that bass / It's a loveley day today / A hundret years from today / They all laughed / I'm walkin' / We three
Hanna Richardsons besticht durch ihre warme Altstimme und ihr sagenhaftes Feeling für den Swing. Schnörkellos - mit viel Emotion und aussagekräftigen Texten. Ihr Ehemann Phil Flanigan unterstützt sie mit vollem Kontrabass, der nicht nur die rhythmische Grundlage schafft, sondern auch durch ausgedehnte Soli besticht.
Arbors Records /rec /Mainstream Jazz /CDs: 1
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Jazzpodium 2005-09
„Simply and with spirit" - so das Kompliment des 2003 verstorbenen Ruby Braff, nachdem er 2001 beim March of Jazz in Clearwater Beach, Florida, dem Gesang Hanna Richardsons aufmerksam zugehört hatte. Sie startete bereits während ihrer Collegezeit als Amateursängerin mit Folk- und Rocksongs; Schallplattenaufnahmen von Ella Fitzgerald ließen sie zum Jazz konvertieren, wobei schließlich Maxine Sullivan ihre Hauptinspirationsquelle wurde. Professionell seit 1986, bewegt sich Richardson auf der Straight-Schiene: „Simple" - sprich: ungekünstelt und schnörkellos ist ihr Gesangsstil, den sie mit ihrer warmen Altstimme und einem unbeirrbaren Feeling für Swing und Timing entsprechend der Stimmung der Songs zu gestalten versteht. Neben ihrer betont melodischen Ausdrucksweise sind ihr die Songtexte wichtig, weshalb eine klare Artikulation gleichwohl ihren Gesangsstil prägt. Ehepartner Phil Flanigan verleiht Richardsons Gesang mit voluminös tönendem Kontrabassspiel die sichere rhythmische Grundlage, seine ausgedehnten solistischen Passagen folgen improvisatorisch verziert den Melodielinien der Songs und lassen Gesang und Bassbegleitung mit beispielhafter Komplexität erscheinen. Der Dialog Stimme-Kontrabass in Gershwins „Slap that bass" ist eine zwar kurze, aber exemplarische Illustration gegenseitiger musikantischer Verständigung des Duos Richardson-Flanigan. Der einst von Ray Brown hoch gelobte Phil Flanigan, der auf die Zusammenarbeit mit einer bemerkenswert großen Zahl von Weltklassemusikern und auf Mitwirkung bei inzwischen mehr als 80 LP- und CD-Produktionen verweisen kann, gehört heute in die erste Reihe von Vertretern seines Instruments in internationalem Maßstab. Das einzige instrumentale Stück der CD „Stardust" ist ein weiteres Beispiel für Flanigans Format; hier sind Gitarrist Bob Sneider und Drummer Mike Melito seine Begleiter. Sneider bildet in acht Titeln zusammen mit Chris Flory die Gitarrensektion, ist fünfmal der alleinige Gitarrist und überlässt diese Rolle zweimal seinem Kollegen Flory. Drummer Mike Melito ist das unspektakulär, wenn auch intensiv wirkende weitere rhythmische Element in den Aufnahmen. Als Gastmusiker ist in vier Stücken der Violinist Johnny Frigo zu hören, zur Zeit dieser Aufnahmen 87 Jahre alt. Mit seinem hörbar an Stephane Grappelli orientierten Stil bingt er in diesen Nummern eine swingende Extrafarbe ins Geschehen. Obwohl das Duo Hanna Richardson/Phil Flanigan auf dieser im August 2004 einqespielten CD dominiert, werden die übrigen Mitwirkenden keineswegs zu unbedeutenden Sidemen degradiert, was allein die Soli beider Gitarristen bezeugen. Eine CD auf Entertainment-Level? Gewiss, jedoch auf einem solchen mit sehr kreativen und hörbaren Jazzingredienzien. Gerhard Hopfe
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Ruby Braff complimented her singing: “That’s the way to sing – simply and with spirit.” Hanna is a musician who loves melodies, a wit who savors words, so that she honors the song rather than making it her personal trampoline.... Her approach is reminiscent of the great forbears Louis and Bing, of course, but also Hodges and Hackett – artists who could read the notes off the page and make the written melody sound new by shifting an emphasis, hesitating a fraction of a second, making it all moving and fresh. From the album notes by Michael Steinman, Professor of English at Nassau Community College in New York and author and editor of six books, whose jazz reviews appear in The Mississippi Rag and Cadence
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