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Sammy Sherman: A Jazz Original Live at Chan´s
Dick Sudhalter (tp) Warren Vache (tp) Dan Barrett (cor) Loren Schoenberg (ts) Sammy Sherman (tb,v) James Chirillo (g) Howard Alden (g) Gray Sargent (g) Daryl Sherman (p,voc) Jay Leonhart (b) Frank Tate (b) Marshall Wood (b)
September In The Rain / Isle of Capri / East of The Sun / Am I Blue? / Solitude / Dancing On The Ceiling / Summertime / Marie / Canadian Sunset / Penthouse Serenade / I Found a New Baby / Them There Eyes / All Of Me / If I Had You / Perdido / Nothing To Leave But a Song
"Sammy Shermann, der Vater des hoch gelobten Sängers Daryl Shermann, spricht auf der Posaune seine eigene Sprache. Mit der fast unheimlichen Fähigkeit höhere Töne erklingen zu lassen als es Trompetern möglich ist, treibt er diese nicht selten in den Wahnsinn. Die Sprache des Jazz hat Samuel Shermann im Blut, er spricht sie auf wunderbare Weise wie eine Muttersprache. Diese Aufnahme feiert endlich einen außerordentlich wertvollen Künstler und Menschen -ein amerikanisches Original". Dan Morgenstern, Leiter des Institute of Jazz Studies der Rutgers University.
Arbors Records /rec /Mainstream /CDs: 1
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JazzPodium 2005 - 02
Der in der Jazzlandschaft Europas so gut wie unbekannte Sammy Sherman musste fast 89 Janre alt werden, bevor eine CD unter seinem Namen produziert wurde. Geboren 1914, spielte er anfangs Violine, ging bereits in früher Jugend mit verschiedenen Bands auf Tournee und wechselte später zur Posaune. Dieses Instrument dominierte in der Folge sein gesamtes Musikerleben; u. a. war er ständig damit beschäftigt, andere als konventionelle Spieltechniken und Tongebungen zu erproben, wobei er vornehmlich mit Mundstücken experimentierte. Dieses alles erfährt man aus der sehr detallierten Darstellung der Vita Shermans in Den Morgensterns Linernotes zu dieser CD, live aufgenommen im "Chan's", einem Jazzclub in Woonsocket, Rhode Island, zwischen 1994 und 1998. Shermans variationsreiche Tongebung auf der offen und mit Dämpfern geblasenen Posaune lässt sich auf dieser CD studieren. In „Am I blue?", „Dancing on the ceiling", „Summertime" und „Them there yes" spielt Sherman abwechselnd Violine und Posaune. Neben seiner bewegten Musikerkarriere schuf Sherman eine sich durchweg musikantisch betätigende Familie; am bekanntesten seine Tochter Daryl Sherman, Vokalistin und Pianistin, und in NewYorks Clubszene und auch in Luxushotels eine viel gefragte Entertainerin. Sie begleitet hier in 15 Nummern ihren Vater am Piano, ist in „Them there eyes" und „All of me" auch vokalistisch zugange, in letzterem Titel auf Bongos im Duo mit ihrem Vater. Weitere Begleitmusiker sind in den unterschiedlichen Sessions die Gitarristen Howard Alden, Gray Sargent und James Chirillo und die Bassisten Frank Tate, Jay Leonhart und Marshall Wood - alles gestandene und erstrangige Vertreter des swingenden Mainstream. Bemerkenswert, dass alle Sessions ohne Drummer auskommen. Jedoch gibt es in neun Stücken Verstärkungen durch Bläser: zweimal mit dem Trompeter Dick Sudhalter, jeweils einmal mit Dan Barrett auf dem Kornett bzw. der Posaune, einmal mit dem Tenoristen Loren Schoenberg sowie viermal mit Warren Vache am Kornett. In nichtchronologischer Folge besteht das Programm aus bekannten Standards wie z. B. „September in the rain", „East of the sun", „If I had you", „Solitude" und „Perdido". Sammy Sherman - eine willkommene Entdeckung eines weithin unbekannten Erz-Jazzmusikers, der das Erscheinen dieser CD nicht mehr erlebte, er starb 2003. Zu seinem Andenken setzt sein Freund und Mitstreiter seit den 1940er Jahren, der Trompeter Roger Devuyst, in unbegleitetem Solo Hit „Nothing to leave but a song", aufgenommen im September 2004, einen bewegenden Schlusspart. Gerhard Hopfe
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"Sammy Sherman, father of noted singer Daryl Sherman, had his own voice on the trombone and an uncanny ability to drive trumpet players crazy by being able to hit notes higher than they could play. The language of jazz came naturally to Samuel Sherman; he spoke it like a native. This record at last celebrates a very special artist and man -an American original." Dan Morgenstern, Director of the Institute of Jazz Studies at Rutgers University.
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