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Sebastian Steffan Trio: Look at the Doorkeeper
Sebastian Steffan (p) Andreas Edelmann (b) Martin Stieber (dr)
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"Endlich mal wieder ein Trio, das wirklich Jazz spielt!“, schwärmt Nils Wogram über das Sebastian Steffan Trio, das mit „Look at the Doorkeeper“ sein Debütalbum vorstellt. Die Band überzeugte bereits bei zahlreichen Festival- und Clubkonzerten, war 2005 Finalist beim internationalen Jazzwettbewerb „The New Generation„ und siegte in der Profikategorie von „Winning Jazz Hannover„. Konzertmitschnitte des NDR und BR zeigen prägnante, meist unisono gespielte Themen - Bassgrooves "odd-metres" und ein energetischer Swing als Grundierung der technisch äußerst versierten Improvisationen. Tradition und Moderne ohne Klischees, so soll es sein!
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Sebastian Steffan, *1979 (Klavier, Komponist, Bandleader) ist Preisträger für herausragende solistische Fähigkeiten beim niedersächsischen Jazzpreis Winning Jazz Hannover 2003 (Solo) sowie 2005 (Sebastian Steffan Trio). Er studierte Jazz- und klassisches Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und erlernte sein Handwerk bei Musikern wie Jens Thomas, Richie Beirach, Chick Corea, sowie Nils Wogram und Florian Ross. Seit 2002 ist er als freiberuflicher Musiker tätig, hierbei u.a. Zusammenarbeit mit Jörg-Achim Keller, Matthias Schubert und Jonas Schoen. Ferner Mitglied in diversen Formationen aus den Bereichen Jazz, Soul, Funk und freier Improvisation (Schwanke/Steffan Duo). Tätigkeit als Komponist seit 2001. Auftritte in ganz Deutschland, sowie Livemitschnitte bei NDR-Kultur und Bayern4.
Andreas Edelmann, *1978 (Bass) studierte Kontra- und E-Bass an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Detlev Beier. 2001 war er Finalist beim Jazzwettbewerb der deutschen Hochschulen für Jazzensembles in Rostock und gewann den Jazzwettbewerb der Musikhochschule Hannover 2001 sowie den Niedersächsischen Jazzpreis Winning Jazz 2005. Mit verschiedenen Gruppierungen konzertierte er seitdem deutschlandweit (Club- und Festival-Konzerte) und hatte Livemitschnitte mit ZDF, SFB, NDR. Seine musikalische Arbeit brachte ihn bisher mit Musikern wie Gabi Schenke, Ulli Orth und Matthias Schubert zusammen. Deutschland-Tournee mit Coustics (Jazz Thing - Next Generation).
Martin Stieber, *1976 (Schlagzeug). 2001 Gründung des Elektro-Jazz-Trios apogee – bis Ende 2002 erfolgreiche Club- und Festival-Tour durch Norddeutschland. Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Heinrich Köbberling. Weiterer Unterricht (Schlagzeug und Komposition) bei Billy Hart, Portinho, Jochen Rückert, Jörg-Achim Keller, Florian Ross, Richie Beirach und Nils Wogram. Er ist Bandpreisträger bei Winning Jazz Hannover 2005 (Sebastian Steffan Trio). Mitglied in verschiedenen Formationen im Bereich Rock, Pop und Jazz, regelmäßige Buchungen als Studio- und Live-Musiker mit zahlreichen Tourneen durch Deutschland und Europa. Livemitschnitte u.a. durch NDR, SWR und BR. Aktuell, im Herbst 2007, auf Deutschland-Tour mit Milla Kay (Jazz/Pop/Latin).
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Thorsten Meyer (Jazzpodium) „Neue Erkenntnis„ heißt das erste Stück der Debüt-CD des Pianisten Sebastian Steffan. Die erste und wichtigste ist, dass hier ein junger Musiker kompromisslos seinen eigenen Weg geht. Es ist nicht die x-te neue Pianotrio-CD. Hier hat jemand wirklich etwas Eigenes zu bieten. Für sein Trio verwebt Steffan die straighten melodischen und rhythmischen Ideen sehr vielmaschig miteinander. Klassische Songstrukturen versucht er zu vermeiden. Seine Stücke sind Miniatursuiten in denen die verschiedenartigsten Ideen miteinander verbunden werden bzw. sich überlagern. Die Musik lebt von den Kontrasten zwischen harten und aggressiven Passagen sowie impressionistischen Klangmalereien – und der unerschöpflichen Klangwelt zwischen diesen Polen. Steffan behält dabei die gestalterischen Zügel in der Hand, lässt seine Kollegen aber an der langen Leine. So entsteht ein sehr dichter Triosound, der zu einem lebenden Organismus wird. Man atmet gemeinsam, verändert den Puls gemeinsam, swingt gemeinsam, bricht gemeinsam in verschiedenste Richtungen aus. Sebastian Steffan geht seinen Weg dies- und jenseits des Mainstream konsequent und zielstrebig. Auch in diesen Zeiten von Tonträgerschwemme und Young German Jazz sind derart abgeklärte Kompositionen auf einer Debüt-CD selten zu hören.
Andreas W. Fieseler (musikansich.de) ...Extravagant sind die Titel durch die Bank. Aber eben nicht abgehoben in selbst verliebte Sphären. Jazzig, ganz nah am Ursprung, dennoch sehr modern komponiert und gespielt. Dass das funktioniert ist keine ganz so „Neue Erkenntnis„, auch wenn gleichnamiger Titel dies suggerieren möchte. Beeindruckt hat mich hier die musikalische Leichtigkeit, mit der die Töne aus den Lautsprechern perlen. Dennoch zwingt der Titel zur Aufmerksamkeit, damit die kompositorischen Finessen nicht verloren gehen. „Borderline„ entwickelte sich in meinen Ohren zu einem kleinen zwischeninstrumentalen Duell, bei dem das Schlagzeug den Ton angeben möchte, sofort vom Piano zur Ordnung gerufen wird, und der Bass eher unbeteiligt seinen „Senf„ dazu gibt. Lassen wir es mal dahingestellt, ob Sebastian Steffan ähnliche Gedanken zur Komposition bewegt haben!? „Wieder frei„ suggeriert mir nachdenkliche Minuten auf einer schönen Sommerwiese. And so on. Kein Titel auf der CD, den ich einfach nur „runterhören„ kann und möchte. Interessante Wechsel zwischen Exzentrizität, Harmonie, Lebhaftigkeit und Eleganz machen das Hören zum Erlebnis. Einen großen Anteil an der Perfektion der Aufnahmen sind der Technik zuzuschreiben, die die Instrumente zwar klar ortbar und dennoch frei im Raum schwebend abgemischt hat. Fazit: Eine CD, die es verdient hat zelebriert zu werden (…) Schön, dass Avantgarde so genießbar sein kann... Prädikat: sehr Empfehlenswert
Hannoversche Allgemeine Zeitung ...offener, moderner Jazz fernab durchkalkulierter, starrer Abläufe!
Bernd Schwope (Prinz) ...spielt geschickt wie raffiniert mit den Parametern der modernen Piano-Trio-Jazz-Kunst zwischen e.s.t und Herbie Hancock...
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