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Ralph Sutton - Dick Cary: Rendezvous at Sunnie´s 1969
Ralph Sutton (p) Dick Cary (tp,alto-horn) Al Hall (b) Cliff Leeman (dr)
I can't believe that you are in love with me / S'wonderful / Everything happend to me / Save it, pretty Mama / Honky Tonk train / Someday sweetheart / I found a new baby / Lousiana / A hundret years from today / Echo of spring / In a sentimental mood / Undecided / Sweet Georgia Brown
Zwei Jazz-Enthusiasten bringen Dick Carey 1969 ins Sunnie Rendevouz in Colorado um mit Ralph Sutton zu spielen... Herausgekommen ist ein unvergleichliches und historisches Dokument der beiden Legenden.
Arbors Records /rec /Mainstream Jazz /CDs: 1
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Jazzpodium 2005-10
1969, an einem Februartag, packten zwei Jazzenthusiasten aus Hollywood ein HiFi-Aufnahmegerät samt dazu gehörigem Equipment sowie den Musiker Dick Cary mit seinem Instrumentarium in einen Ford-Combi und brachen auf nach Aspen, Colorado, nicht nur als Wintersportort bekannt, vielmehr damals das Domizil Ralph Suttons, wo er für die Musik in „Sunnie's Rendezvous", einem Etablissement seiner Ehefrau sorgte, das in Suttons Discographie eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Einen Extrakt der zweitägigen Aufnahmetätigkeit in jenem Februar bietet nunmehr diese CD. Die 13 live aufgenommenen Titel der CD machen sein überragendes Format als „Gralshütee' des Stride-Pianospiels einmal mehr deutlich: Unverkennbar der Einfluss des von Sutton über allen anderen hoch geschätzten Fats Waller, aber auch das eigene Profil, das er seinem Spiel in hohem Maß verleiht und nicht nur seine kraftvolle linke Hand zeigt. Hinzu fügen sich seine geradezu unerschöpflichen Ideen, die unter seiner rechten Hand entstehen und in den meistens über fünf Minuten langen Titeln atemberaubend fließen. Und eines gilt für Suttons gesamtes Schaffen: Nicht nur das brillante ideenmäßige und technische Feuer machen seine Größe aus, vielmehr legt hier einer seine ganze Seele in sein Spiel, die beispielhafte nahtlose Verschmelzung von Persönlichkeit und intensiver Ausdruckskraft ist in jedem Takt erlebbar. Suttons Bläserpartner Dick Cary (1916-1994) wirkte mit allen bedeutenden Musikern des Chicago-Jazz zusammen; vornehmlich im Kreis um Eddie Condon war seine Trompetenstimme zu hören. Es war jedoch ein Spiel auf dem sonst im Jazz ungebräuchlichen Alto-Horn, das die Condon-Sessions der 1950er Jahre in besonderem Maß prägte und das Cary auf dieser CD in drei Titeln durchgängig einsetzt, und in „A hundred years from today" nach Suttons Solo wechselt er von der Trompete zum Alto-Horn. Sein Ausdruck auf sein Instrument mit seinem dem French-Horn und der Posaune ähnlichen Sound ist durch eine fließendgeschmeidige Tongebung gekennzeichnet, und auch an Ideen lässt es Cary hier und auf der Trompete nicht fehlen. Auf letzterem Instrument sind die mittleren Lagen sein Metier. In „Honky tonk train", I found a new baby" und „Echo of spring" überlässt Cary Ralph Sutton mit AI Halls Kontrabass und Cliff Leemans Drums das Feld, wobei in „I found a new baby" die Dialoge Piano/Bass und Piano/Drums zu den Höhepunkten gehören. Hall und Leeman zeigen sich als ideales Begleitduo, wobei ersterer einige Male seine sehr beachtlichen solistischen Fähigkeiten demonstriert. Gern legte sich der Jazzfreund Aufnahmen dieser zweitägigen Session auf einer weiteren CD in den Player! Gerhard Hopfe
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Two jazz enthusiasts bring Dick Cary to Sunnie´s Rendezvous in Aspen, Colorado to play with Ralph Sutton in 1969 and the result is a memorable recording by two jazz legends.
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