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nordische-musik.de, 10. 04. 2005
Rainbow Blues
Die dänische Tenorsaxophonistin Katrine Suwalski (Jahrgang 1963) hat eine Zeitlang in Ghana gelebt und ist überhaupt schon viel herumgekommen. Das hört man ihrer Musik deutlich an, so dass der Titel »RAINBOW BLUES« wirklich passend erscheint. Unaufgeregt, aber sehr geschmackvoll pulsieren die (Poly-)Rhythmen von Benita Haastrup (dr, perc) und Ayi-Solomon (perc), über die die beiden Bassisten Hugo Rasmussen (Suwalskis Long-Time Companion) und Jens Skou Olsen mit Rikke Schelde (p, voc) nicht allzu komplizierte Harmonien legen. Der gute Mads Hyhne (tb) erinnert an den großen Marty Cook, und Katrine Suwalski spielt mit einem weichen, nordisch-kühlen Ton schöne Soli.
Mit westafrikanischer Gelassenheit zelebriert das Septett World-Jazz der besseren Sorte. Entspannte Grooves und eingängige Melodien sorgen bei geschlossenen Augen für einen Regenbogen in der westafrikanischen Savanne, und unter dem Regenbogen steht eine blonde dänische Saxophonistin. Die Welt ist klein. (tjk)
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