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Vienna Art Orchestra: A Centenary Journey

Anna Lauvergnac - voice
Thorsten Benkenstein, Matthieu Michel, Bumi Fian, Thomas Gansch - trumpets
Robert Bachner, Christian Muthspiel, Ed Partyka - trombones
Klaus Dickbauer, Florian Bramböck, Andy Scherrer, Harry Sokal, Herwig Gradischnig - reeds
Martin Koller - guitar
Georg Breinschmid - bass (acoustic rhythm section)
Mario Gonzi - drums (acoustic rhythm section)
Robert Riegler - bass (electric rhythm section)
Thomas Lang - drums (electric rhythm section)
Mmathias Rüegg - leader, arr.


The Songs:
1900: Roll on Jelly
ist das kompositorische Debut des jungen Trompeters Thomas Gansch, der hier den Ragtime in Septettbesetzung für sich, Sie und uns neu entdeckt.

1910: Steam Stomp,
ebenfalls von Thomas Gansch, beschäftigt sich mit dem frühen Kollektivspiel aus New Orleans, das es erst wieder in den fünfziger Jahren im Westcoast Jazz und später im Free Jazz geben wird.

1920: Shadows over the Jazz Age
basiert auf den erweiterten Bluesharmonien des achttaktigen, von Bessie Smith gesungenen Blues "Nobody knows you when you're down and out". Für die solistischen Reminiszenzen an den Blues der zwanziger Jahre sind Anna Lauvergnac (Lyrics) und Robert Bachner zuständig.

1930: Golden moments
orientiert sich an Count Basies Ästhetik und wird, kombiniert mit zahlreichen Idiomen und Klischees des Post-Swing, in Soul-Jazz-Manier von Florian Bramböck erzählt. Durch Verdoppelung des Tempos gegen Ende landet man direkt in der nächsten Epoche.

1940: Arriba
spielt mit den Errungenschaften des Bebop (schnelle Tempi, Polyrhythmik, komplexe Harmonik, virtuose Themen) und verändert sich durch das Hinzufügen von Polyphonie und durch Dynamikwechsel zu Westcoast Jazz. Die Gratwanderung führt Herwig Gradischnig durch.

1950: The Aura of Coolness, Back to the Blue Notes
In "The Aura of Coolness" huldigt Andy Scherrer den weiten, erstmals durch den Cool Jazz erschlossenen Klangräumen. In Begleitung von Reiseführer Matthieu Michel verwandelt sich in "Back to the Blue Notes" der Hard Bop in modalen Jazz und geht direkt in die Free-Jazz-Ära über.

1960: Caged Freedom, Woodstock¹s Dilemma
In "Caged Freedom" versucht Christian Muthspiel, dank Ihrer mentalen Mithilfe, aus dem imaginären Labyrinth verspielter Klänge den optimalen Ausgang zu finden. "Woodstocks Dilemma", ein modales Stück, das sich an der Ästhetik von Pharoah Sanders orientiert, schafft für Harry Sokal solistische Freiräume.



1970: The (dis)advantage of silence, Play it louder
In "The (dis)advantage of silence" geht es um das lyrische Spiel mit Dreiklängen, mit denen Georg Breinschmid und Martin Koller für Sie jonglieren. "Play it louder" spielt mit verschiedenen Fusion-Grooves und endet in einer Hommage an die Jaco Pastorius Big Band. Solisten sind Bumi Fian, Matthieu Michel und Robert Riegler.

1980: Anything comes Anything goes
ermöglicht Klaus Dickbauer eine kleine Reise durch verschiedene Stile der Weltmusik.

1990: Off Beat Berlin on the Beat
Hinter einer Techno-Hip-Hop-Groove verstecken sich simple Rhythm-Changes, denen Martin Koller elegant ausweicht.

2000: Tomorrows Forms Todays Emotions
Darin treffen zwei Welten aufeinander. Für den überraschenden Ausgang dieser Begegnung sind Thomas Gansch und Harry Sokal zuständig.

Quinton

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